Posted by Inga on Apr. 23, 2011 in
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mit Eva Hampe beim GHV Hildesheim am 10.04.2011.

lt. Ausschreibung:
Der Weg zu ausdrucksstarker Fußarbeit im Sport. Dieser Workshop soll vermitteln, wie man Heelwork motivationsorientiert und korrekt aufbaut, welche einzelnen Trainingsschritte durchlaufen werden und wie Fehler in der Fußarbeit korrigiert werden können.
Hört sich erst mal langweilig an, vor allem da die meisten Hundesportler die Fußarbeit/Heelwork als notwendiges Übel betrachten. Und die wenigsten Hundesportler haben wirklich Freude an dieser Aufgabe. Nach einem gemeinsamen Frühstück und bei strahlendem Wetter, mussten wir Menschen erst mal eine Theorieeinheit absolvieren.
Was muss ich vor dem Training beachten? Wie sieht den „perfekte Fußarbeit/Heelwork“ aus? Wovon ist es abhängig wie der Hund Fuß läuft? Wie sieht die Grundmotivation und Einstellung von Mensch/Hund aus? Motivationsmittel? In welche Einzelteile lassen sich Übungen aufteilen? Und und …
Und dann ging es zum praktischen Teil. Hier konnten wir uns an den vielen besprechenden Themen probieren. Handtarget, Beintarget, Aktivierung der Hinterhand, Motivationsmittel uvm.
Bei dem Thema Aktivierung der Hinterhand sieht man sehr schön (Fotoalben), das nicht nur der Hund mitarbeiten muss, sonder das auch der Hundeführer gut überlegen muss, wie die Bewegung auszusehen hat und Sie dann entsprechend sauber ausführen zu können. Bei den ersten Versuchen habe ich mir mehr oder weniger einen abgebrochen.
Absicherung einer Position, in unserem Fall die Grundstellung. Was man auch gut auf den Fotos sehen kann, wie Eva versucht die Grace zu verführen einen Fehler zu machen und die Grundstellung zu verlassen. Eva steigert die Übung sogar in dem Sie Grace massiv versucht zu Verführen indem Sie Grace berührt. Diese Übung ist nicht so einfach wie sie aussieht und hat von Grace sehr viel abverlangt. Es haben sich nur Grace Augen bewegt, ne du kriegst mich nicht … Super gemacht meine Große.
Wir haben wieder mal sehr viel gelernt und bei strahlendem Wetter/netten Leuchten hat es gleich doppelt so viel Spaß gemacht. Danke an Heidi, die von mir in Aktion Fotos gemacht hat 🙂
Posted by Inga on Apr. 21, 2011 in
Allgemein
Grundsätzlich muss ich erst mal festhalten, das wir zwei sehr gut ausgebildete Collies haben, für den „normalen Hausgebrauch“.
Da ich ja vielseitig zum Hundeverein gekommen bin und gleich sehr viel gemacht habe: Basis, BH-Vorbereitung (Begleithundeprüfung), Obedience, Agility und THS (Tunierhundesport). Habe ich mich mit Feuereifer Grace gewidmet. Mahnende Worte ob es nicht etwas viel sei, wurden erst mal in den Wind geschlagen. Grace hat alles gemacht gar keine Frage, aber uns hat das Feuer gefehlt. Eine Trainerin hat mal gesagt: „Grace macht die Übungen für dich, aber ohne Ihr Herz!“. Ein Richtergespräch nach einer Prüfung: „Ich vermisse den drive & Dynamik. Trainiere fleißig weiter. Und ich möchte, euch nächstemal beide freudiger sehen. Das vermisse ich bei Grace.“ Rückblickend kann ich sagen: „ Will man etwas „richtig“ machen und sehr gut sein, sollte man sich einen Schwerpunkt setzten. Und das eine oder andere nur zum „bespaßen“ des Hundes nutzen. Sonst kann man evtl. nur alles so halb!“
Ich bin ins Grübel gekommen. Noch hatte ich Gottlob, nicht das Stadium erreicht, das wen wir den Hundeplatz erreicht hatten. Grace mir zeigte: O nein nicht das schon wieder! Spätestens dann, hatte ich mir geschworen sollte ich die Notbremse ziehen.
Was läuft nicht so gut, was mache ich falsch?
Ich schaute mir andere Hundevereine & Training an. Hier fand ich auch nicht die Problemlösung. Bücher gewälzt, Internetforen abgesucht, andere Hundesportler gesprochen..
Dann per Glücklicher Fügung empfahl mir eine andere Hundesportlerin, schau mal bei Eva Hampe vorbei!
Eva hatte ich bereits persönlich in Langelsheim laufen sehen. Fand Ihre Prüfung als Hund&Mensch-Team mehr als interessant, da ihr Hund förmlich begeistert war mit ihr arbeiten zu dürfen. Bildlich gesehen hat mir das Team „nicht“ so gefallen, da ihr Hund den Kopf (nach meinen persönlichen Geschmack) sehr weit in den Nacken trug. Für mich darf es Optisch weniger sein.
ABER was nicht zu bestreiten ist, die Arbeitsfreude Motivation des Hundes. Und dies blieb mir sehr lange im Gedächtnis. Wenn nur Grace so freudig arbeiten würde und das nicht nur im Training…
Nach dieser Empfehlung, nahm ich per Mail Kontakt auf.
Und hatte bald meine erste Trainingseinheit. Durch diese Stunde, hat sich mein Horizont um sehr vieles mehr erweitert.
Man bin ich in meine Einzelteile zerlegt worden. Ich habe soviel Input erhalten, so das ich nicht mehr wüste wo ist vorne und wo ist hinten. Bin ich männlich oder weiblich.
Verkehrtes Angehen, falsche Winkel- und Kehrtwendungen, Schultern gerade lassen, Hüfte nicht zum Hund drehen, falsches Anhalten und und…, aber wie sagt man so schön es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wir arbeiten uns langsam voran. Ich laufe im Training Momentan nur Kreise und Schlangenlinien. So manch einer der heimlich zuschaut und den Hintergrund nicht kennt, muss denken die hat nicht alle. Bereits zur zweiten Trainingsstunde, nach fleißigen Hausaufgaben, ist Grace schon sehr viel Motivierter. Ich lerne in sehr viel kleineren Übungseinheiten zu denken!
Ich hoffe, dass ich sehr lange bei Eva Hampe trainieren kann und freue mich darauf mehr über mich als Hundeführerin und meine Hunde zu lernen.
Danke an Eva Hampe für die freundliche Genehmigung Ihrer Homepage Links. Und für meine Horizonterweiterung 🙂
Und für Ihre Hochmotivierten Border Collies, die für uns, so manchmal als Anschauungsobjekte herhalten/aushelfen. Danke für euren Arbeitseifer 😉 🙂
🙂 😉
Posted by Inga on Apr. 2, 2011 in
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Die Begleithundprüfung (BH) oder auch Begleithundeprüfung ist in allen Vereinen des VDH eine Grundprüfung.
Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachelhalsband abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen oder an einem Brustgeschirr ohne weitere Schnallungen geführt werden. Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitz aus der Bewegung und Platz aus der Bewegung mit anschließendem Abrufen. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundeführer abliegen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hunds gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger, etc.) und anderen Hunden überprüft.
Die Prüfung gliedert sich in mehreren Teilen:
Erster Teil: Der Sachkundenachweis
Zweiter Teil: Die Unterordnung bzw. Gehorsamsprüfung
Dritter Teil: Prüfung im Verkehr
Bei sehr sonnigen Wetter und Subtropischen 24° hat es sehr viel Spaß gemacht und Heidi hat viele schöne Fotos gemacht. DANKE Heidi.
An Anouk, herzlichen Glückwunsch mein „Kleiner“ es hat mir wieder sehr viel Freude gemacht dich auch in dieser Prüfung begleiten/führen zu dürfen. Ich weiß eigentlich nicht so richtig warum ich mich immer vorher so stresse und sorge. 🙁
Leider hat heute die Hälfte der Prüflinge den Praktischen Teil nicht bestanden. Das zeigt aber auch, das die Prüfung die so „unscheinbar“ wirkt es auch ganz schon in sich hat.
Und nicht nur Anouk ist geschafft…

